Dr. Dominik Spitzer

Anerkennung ausländischer Fachkräfte in Gesundheitsberufen beim Landespflegeamt ansiedeln

FDP-Gesundheitsexperte stellt Dringlichkeitsantrag im Landtag: Mit Zentralisierung sollen Verfahren künftig effizienter ablaufen

„Es sind die immer gleichen Probleme, die in Gesprächen mit Heimleitungen genannt werden. Davon sind die meisten längst bekannt: Fachkräftemangel, überbordende Bürokratie, zu geringe Pflegesätze und zu wenig Zeit für die Pflege. Obendrein kommen die zu langen Bearbeitungszeiten bei der Anerkennung ausländischer Fachkräfte noch hinzu“, umreißt der gesundheits- und pflegepolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag, Dr. Dominik Spitzer die aktuelle Situation.
Er fordert mit seinem Dringlichkeitsantrag am morgigen Donnerstag eine Zentralisierung der Anerkennungsverfahren beim neu gegründeten Landesamt für Pflege. „Derzeit werden die Verfahren für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Gesundheitsfachberufen, die ihre Berufsqualifikation im Ausland erworben haben, über die Bezirksregierungen abgewickelt. Das führt zu überlangen Bearbeitungszeiten“, so Spitzer. Diese Situation sei frustrierend – „für Heimbetreiber, Pflegedienstleitungen, aber vor allem für die Fachkräfte selbst.“
Durch die Installation beim Landespflegeamt könnten „Synergien genutzt und somit die Verfahren effizienter abgearbeitet werden“, betont der FDP-Gesundheitsexperte. Ein weiterer Vorteil liegt für Spitzer auf der Hand: „Betroffene und Angehörige können sich an eine zentrale Stelle wenden, was letztlich auch zu mehr Transparenz im System führt.“
Generell sei „die zügige Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen ein kleiner, aber wichtiger Schritt hin zu einem weltoffeneren Bayern, das das Fachwissen von Einwanderern zu schätzen und zu nutzen weiß.“

Hier der Dringlichkeitsantrag als Download: